Project Description

Bildung, Erziehung und Lernen

Die Kindertageseinrichtung führt ihre Bildungsarbeit nach einem eigenen einrichtungsspezifischen Bildungskonzept durch. Dieses Bildungskonzept orientiert sich am Kinderbildungsgesetz (KiBiz) des Landes NRW, sowie an den Bildungsgrundsätzen in Kindertageseinrichtungen und Schulen im Primärbereich in NRW.

Ihr Kind wird während des gesamten Aufenthaltes in der Kindertageseinrichtung von uns bildungsfördernd begleitet.

Frühkindliche Bildungsprozesse gehen von der Eigentätigkeit der Kinder aus. Sie zeichnen sich nicht durch programmatische Wissensvermittlung aus, sondern durch die selbstständige Aneignung der Welt.

Sie setzen gute Erfahrungsmöglichkeiten und eine vorbereitete Umgebung voraus. Sie vollziehen sich im Dialog mit anderen Kindern und Erwachsenen und brauchen soziale Resonanz.

Bildung umfasst grundlegende Bereiche:

  • Bildung der Sinne, einschließlich der Bewegung und Gefühle
  • Bildung von Vorstellungswelt, Fantasie und szenischem Spiel
  • Bildung der symbolischen Welt, insbesondere einer Sprachwelt
  • Bildung der zwischenmenschlichen Beziehungen

Darauf bauen die Bildungsbereiche auf, die in den ersten 6 Lebensjahren bedeutsam sind:

  • Bewegung
  • Körper, Gesundheit und Ernährung
  • Sprache und Kommunikation
  • Soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung
  • Musisch-ästhetische Bildung
  • Religiöse und ethische Bildung
  • Mathematische Bildung
  • Naturwissenschaftlich-technische Bildung
  • Ökologische Bildung
  • Medien
Kinder erwerben ihre Schulreife durch Unterstützung und Herausforderung ihrer Selbstbildungspotenziale.
Die Selbstbildungspotenziale sind:

  • Differenzierung von Wahrnehmungserfahrung über die Sinne und Gefühle
  • innere Verarbeitung über Eigenkonstruktion, durch Fantasie, durch sprachliches Denken und durch naturwissenschaftlich-logisches Denken
  • soziale Beziehungen und Beziehungen zur sachlichen Umwelt
  • Umgang mit Komplexität und Lernen in Sinneszusammenhängen
  • forschendes Lernen

Kinder werden mit diesem Bildungsverständnis auf künftige Lebens- und Lernaufgaben vorbereitet und zur Beteiligung am Zusammenspiel der demokratischen Gesellschaft ermutigt. Ziel unserer Bildungsarbeit ist es daher, die Kinder in der Entwicklung ihrer Pers.nlichkeit zu unterstützen und ihnen Gelegenheit zu verschaffen, ihre Leistungsfähigkeit in ihrer Entwicklung möglichst vielseitig auszuschöpfen und die eigenen Möglichkeiten der Verarbeitung zu erfahren.

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Die Bildungsdokumentation/Portfolio

Die zielgerichtete Bildungsarbeit in unserem Familienzentrum erfolgt über die wahrnehmende Beobachtung eines jeden einzelnen Kindes. Bildungsprozesse der Kinder werden durch die pädagogischen Fachkräfte schriftlich notiert und dokumentiert.

Um eine Bildungsdokumentation für jedes Kind anlegen zu können, müssen Eltern sich schriftlich (Einverständniserklärung) mit der Dokumentation einverstanden erklären. Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten steht jederzeit das Recht zu, Einblick in die Dokumentation zu nehmen oder sich die Dokumentation aushändigen zu lassen. Informationen aus der Bildungsdokumentation dürfen nicht ohne eine Einverständniserklärung an Dritte weitergegeben werden. Wenn das Kind die Einrichtung verlässt, wird den Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten die Dokumentation ausgehändigt.

Erziehungs- und Bildungspartnerschaft

  • Gemeinsam beobachten: Sie als Eltern nehmen Ihr Kind ganz anders wahr als die pädagogischen Fachkräfte des Familienzentrums. Ihre Sicht auf die Entwicklungs- und Bildungsprozesse des Kindes ist wichtig! Sie nehmen Ihr Kind im häuslichen Umfeld und in der Nachbarschaft vielleicht ganz anders wahr und können uns wertvolle Anregungen geben.
  • Gemeinsam dokumentieren: Erleben Sie bei uns im Familienzentrum auch, wie man die Entwicklungsschritte ihres Kindes dokumentieren kann. Wir zeigen Ihnen gerne, wie man kurze Protokolle, aussagekräftige Fotos etc. erstellen kann.
  • Gemeinsam verstehen: Was sind die Dinge, die Ihr Kind gerade beschäftigen? Was sind seine zentralen Entwicklungsaufgaben, seine Verhaltensmuster, mit denen es die Welt begreift? Das können Sie am besten in den Entwicklungsgesprächen, die wir Ihnen regelmäßig
  • anbieten oder in Elterngruppen/Kursen, im Familienzentrum, gemeinsam mit uns überlegen. Auf Sie und Ihre Sicht kommt es dabei entscheidend an!
  • Gemeinsam fördern: Familienangehörige haben ganz spezielle Zugänge zu den Kindern. Niemand kann alles alleine, aber Kinder sind auf die vielfältigen und unterschiedlichen Lernhelfer in ihrer Umgebung angewiesen. In unserem Familienzentrum wird Ihr Kind durch pädagogische Fachkräfte und den Umgang mit anderen Kindern direkt gefördert. Was Sie zuhause zusätzlich tun können, überlegen Sie am besten mit uns gemeinsam.

Religion und Ethik

Es entspricht unserem christlichen Menschenbild, Kinder nicht festzulegen, sondern ihnen Raum und Zeit zur freien Entfaltung zur Verfügung zu stellen. Wir verstehen uns als Teil der Kirchengemeinde, als einen Ort und Lebensraum, an dem christliches Handeln möglich gemacht wird. Zur Religion und Ethik siehe Leitbild der Kindertageseinrichtung.

Eltern vertrauen seit 1995 auf unsere Kompetenz

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